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Spiegelreflex-Kameras
Fotoentwicklung
Spiegelreflex-Kamera: Die Königin der Kameras.
Eine Spiegelreflex-Kamera ist eine Kamera oder ein Fotoapparat, bei der das zu betrachtende Motiv über einen Spiegel umgelenkt wird. Das Motiv wird dann auf einer Mattscheibe angebildet und kann mit dann direkt oder durch einen Sucher betrachtet werden. Man unterscheidet zwischen einäugiger und zweiäugiger Spiegelreflex-Kamera. Als Abkürzungen sind SR-Kamera, für Spiegelreflex-Kamera, SLR für Singel-lens-reflex, also einäugige Spiegelreflex-Kamera oder aber auch TLR für Twin-lens-reflex, zweiäugige Spiegelreflex-Kamera, sowie DSLR, für Digital singel-lens-reflex, der Spiegelreflex-Kamera mit einem digitalen Sensor und DSR, dem Digitalen Spiegelreflex. bekannt.

Spiegelreflex-Kamera Funktionsweise

Durch die Linse des Objektivs gelangt Licht in die Spiegelreflex-Kamera. Vom Schwingspiegel wird dieses Licht reflektiert und wird anschließend auf die Einstellscheibe projiziert.

Das Bild wird nun durch Reflexion innerhalb des Pentaprismas und einer Sammellinse im Sucher sichtbar. Bei manchen Spiegelreflex-Kameras werden für den Prismensucher auch Lichtschachtsucher mit Pentaprisma oder Porro-Spiegelsucher verwendet.

Bei der Aufnahme von einem Motiv klappt der Spiegel nach oben. Dadurch öffnet sich der Verschluss, dies hat zur Folge, dass das Bild nicht mehr umgelenkt wird in das Pentaprisma, sondern auf die Filmebene oder den Film gelangt.

Bei bestimmten Kameras ist anstelle der Schwingspiegel ein teildurchlässiger Spiegel, der fest montiert ist, oder auch ein Prisma zu finden. Dies hat zum Vorteil, das es möglich ist, schnellere Aufnahmen zu erhalten, aber auch zum Nachteil, dass das Sucherbild dunkler ist, und weniger Licht zum Film transportiert wird.

Spiegelreflex-Kamera Bestandteile

Eine digitale Spiegelreflexkamera ist meist mit den nachfolgenden fünfzehn Bestandteilen aufgebaut: der Frontlinse, dem Linsenhalter, der Springblende, der Bildebenen-Rolle, der Filmebene, der Öse für Tragriemen, dem Auslöser, dem Programmwählrad, der Belichtungsanzeige, den Suchokular, dem Blitzschuh, dem Fokussierring, sowie dem Pentaprisma mit Spiegel und dem Kameragehäuse.

Die Frontlinse, ist ein Bauelement mit zwei Flächen, die das Licht brechen. Mit Hilfe der Springblende kann der Lichteinfall durch das Objektiv geregelt werden. Die Filmebene gilt als Aufnahmemedium in einer Kamera oder in einem Fotoapparat.

Der Auslöser, ist eine Vorrichtung an einer Spiegelreflex-Kamera, durch die die Belichtung einer Aufnahme gestartet wird. Diese Vorrichtungen können sowohl mechanisch, als auch elektrisch oder auch pneumatisch arbeiten, letzteres ist hierbei jedoch sehr selten.

An der Belichtungsanzeige kann der Nutzer einer Spiegelreflex-Kamera erkennen, ob die drei Faktoren einer Belichtung, also die Empfindlichkeit, die Blende und die Zeit, ausgewogen sind.

Mit dem Suchokular kann ein Motiv angezielt und ein Bildausschnitt festgelegt werden.

Der Blitzschuh ist eine Vorrichtung, an der Zubehör von anderen Blitzgräten, Lampen oder ähnliches mit einem speziellen Fuß oder auch Sockel angesteckt werden können.

Im Fokussierring werden die einfallenden Lichtstrahlen gebündelt.

Das Pentaprisma ist ein Prisma aus fünf Seiten. Vier von diesen Seiten werden optisch genutzt, als Ein- und Austrittsflächen und als Reflexionsflächen. Das Kameragehäuse ist bei einer Spiegelreflex-Kamera die zentrale Komponente. Gerade bei Traumreisen wie nach Bora Bora möchte man exzellente Bilder und wird daher nur selten auf eine Kompaktkamera zurückgreifen.